Unsere Geschichte
Das Haus, in dem heute das Apart-Hotel Rosenhof steht, wurde 1901 als Pension gebaut und hat seither vier Namen getragen: Siegfried, Schlichting, Waterkant und Rosenhof.
Dazwischen liegen eine Enteignung, eine seltene Rückgabe, Jahrzehnte als Gewerkschaftsheim und ein Umbau, der aus dem Haus das gemacht hat, was Sie heute sehen. Die Stationen stehen unten in der Zeitleiste.
Aus dem Haus Waterkant ist über die Jahre die Vermietung am Rosenhof geworden, heute eine Adresse für rund 70 Ferienwohnungen, Appartements und Zimmer im Ostseebad Kühlungsborn. Geführt wird sie von Mario Wegener und Enrico Unger.

Das Haus heute.
Von der Pension Siegfried zum Rosenhof
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1901
Pension "Siegfried"
Louise Meden ließ das Haus errichten und führte es als Pension "Siegfried". Der Name geht auf eine Figur zurück, die über dem Eingang stehen sollte. Sie blieb Planung, angefertigt und aufgestellt wurde sie nie.
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1941
Hotel "Schlichting"
Die Pächterfamilie Schlichting kaufte das Haus und gab ihm ihren Namen: Aus der Pension Siegfried wurde das Hotel "Schlichting".
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1953
Enteignung in der "Aktion Rose"
Mit der "Aktion Rose" enteignete die DDR-Führung an der Ostseeküste in kurzer Zeit hunderte private Hotel- und Pensionsbetriebe, auch die Familie Schlichting. Als Begründung genügten geringfügige Vorwürfe, etwa angeblich gehortete Lebensmittel wie ein halber Sack Zucker oder eingekochte Erträge aus dem eigenen Garten.
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1954
Rückgabe durch die Gnadenkommission
Eine Gnadenkommission des Bezirks Rostock gab Frau Schlichting ihr Haus zurück. Sie gehörte damit zu den ganz wenigen Enteigneten, denen das widerfuhr. Das zum Hotel gehörende Restaurant "Zum Helgoländer" pachtete in der Folge die staatliche Handelsorganisation (HO).
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1967
Kauf durch den FDGB
Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund, die Staatsgewerkschaft der DDR, kaufte das Hotel von Frau Schlichting.
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bis 1990
Urlauberunterkunft "Haus Waterkant"
Unter dem Namen "Haus Waterkant" diente das Haus als Urlauberunterkunft mit 23 Doppel- und Dreibettzimmern. Auf jedem Flur gab es eine Toilette, in jedem Zimmer ein Waschbecken mit fließend warmem und kaltem Wasser, Duschen oder Bäder existierten nicht. Zum Essen gingen die Gäste in das FDGB-Heim "Jochen Weigert" gegenüber am Meer. Ein Urlaubsplatz für 14 Tage kostete mit Vollverpflegung etwa 130 bis 200 Mark der DDR.
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1992
Kauf aus der Treuhand
Eberhard Dickow und Christian Mothes kauften das Haus Waterkant von der Treuhand. Ein Jahr lang bereiteten sie den Umbau vor, holten Genehmigungen ein und schrieben die Arbeiten aus.
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1993 bis 1994
Der große Umbau
Vom 4. Oktober 1993 bis zum 28. April 1994 wurde das Haus renoviert, saniert und um das ergänzt, was einem Hotel bis dahin fehlte.
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28. April 1994
Eröffnung als Hotel "Rosenhof"
Das Haus eröffnete als Hotel "Rosenhof". Diesen Namen trägt es bis heute, und aus dem einen Haus ist die Vermietung am Rosenhof mit rund 70 Unterkünften im Ort geworden.